Südtirol – Hotel Alpenschlössl

Italien – Südtirol – Tauferer Ahrntal – Juni 2015

Hotel Alpenschlössl

Wir lieben nicht nur das Meer, nein, es zieht uns auch immer wieder in die Berge. Unser letzter Besuch in Südtirol ist 10 Jahre her, und so haben wir uns entschieden dieser herrlichen Region wieder einen Besuch abzustatten. Wieder ins Hotel Alpenschlössl. Wieder eine goldrichtige Entscheidung!

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Anreise:
Mit dem Auto, via Brennerpass, über Innsbruck und dann noch ca. 1,5 Stunden Fahrt. Für uns eine Anreise von insgesamt 7 Stunden, die sich absolut lohnt.

Das Hotel:
Es wurde umfangreich renoviert und ein neuer Gebäudekomplex errichtet. Dort hatten wir eine Vitalsuite gebucht. Das Zimmer ein Traum, mit Panoramablick in die Berge, großer Veranda und einem Hauch von Luxus. Eine Infrarotkabine ist im Zimmer integriert. Wir haben uns in dem Zimmer extrem wohl gefühlt. Unser Auto konnten wir in der Hotelgarage abstellen. Das Restaurant wurde vergrößert und neu eingerichtet. Das Highlight ist sicher die Sky Lounge, mit Panoramapool und kuscheligen Cabanas.

Tolle Bilder gibt es auf der Hotelwebsite Hotel Alpenschlössl

kabine

Zimmer

Gastronomie:
Das Restaurant ist toll eingerichtet. Moderner und Alpenländischer Stil wurden kombiniert. Wir hatten einen ruhigen Tisch in der „Stube“. Das Essen war sehr, sehr gut. Es gab täglich ein umfangreiches Vorspeisen- und Salatbüfett. Zusätzlich dann ein 3-Gang Menü, im Wechsel mit Büfett.
An einem Abend gab es auch eine Showcooking-Station. Außerdem Dessert- und Käsebüfett. Wirklich gut und reichhaltig. Das Frühstücksbüfett hat uns umgehauen. Eine solche Auswahl haben wir selten gesehen. Eierspeisen kann man von der Frühstückskarte bestellen. Eine Wanderjause kann man sich richten. Tägliches Sektfrühstück.

Die Getränke in der Bar und im Restaurant waren Top. Eine sehr gute Weinauswahl. Wir haben bevorzugt die Südtiroler Weine getrunken. Preise verträglich. An der Bar sind wir gerne gesessen, unterhaltsam und gute Drinks.

Was ist drin?
Im Zimmerpreis ist einiges enthalten. Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Drin ist Frühstück mit Wanderjause, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Abendessen, und die Softdrinks aus der Getränkestation. Wanderungen mit Sepp, Mountainbikes, Karten, Rucksäcke, Bademäntel, Tasche für das Spa……. Trotz Wandern haben wir in einer Woche unglaubliche 2 kg zugelegt. Es gibt immer irgendwas zu essen, und alles lecker.

Spa:
Neu ist die Sky Lounge mit einem Infinitypool und Dachterasse. Das war unser Lieblingsplatz. Dort ist es ruhig und sehr entspannend. Adults only Bereich. Im Stockwerk darunter gibt es einen weiteren neuen, großen Pool, und noch den älteren im Stammhaus. Alle Pools sind ganzjährig beheizt. Jeder Bereich hat Saunen. Im Stammhaus findet man den eigentlichen Saunabereich mit mehren Saunen und Dampfbädern, als auch den Solepool.

Termine für Behandlungen sollte man gleich bei Ankunft buchen, oder schon vor Anreise. Ich habe das versäumt und leider vor Ort keinen Termin mehr bekommen.

Publikum:
Man vergisst vielleicht gerne mal, das Südtirol zu Italien gehört. So ging es uns bei unseren ersten Besuch, und wir hatten es versäumt auf die Ferienzeit zu achten. Das Publikum besteht überwiegend aus Italienern und Deutschen. Die Italiener reisen gerne mit der ganzen Familie. Wer es also lieber ruhig möchte, sollte bei der Buchung den italienischen Ferienkalender prüfen. So waren wir diesmal etwas vor der Saison, und es war perfekt für uns.

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Service:
Alle Mitarbeiter sind sehr nett, und kennen sich auch gut in der Umgebung aus. So konnte man uns auch zu Wanderungen und Einkaufsmöglichkeiten beraten. Die Tipps waren gut. Die Familie Steger hält sich eher im Hintergrund, am Abend ist Herr Steger immer bei den Gästen unterwegs und greift auch mal aktiv im Service mit an. Charmant fand ich, dass er direkt auf uns zukam, wiedererkannte und persönlich begrüßte. Da freut man sich als Gast halt einfach. Toll fand ich auch, dass Hunde gerne gesehen sind. Sie dürfen sogar mit zum Essen genommen werden. Alles ist sehr unkompliziert und leger.

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Umgebung:
Das Tauferer Ahrntal liegt etwas vom Schuss, eine idyllische und tolle Bergwelt umgibt das Tal. Wer gerne wandert, Mountainbike fährt, und einfach gerne draußen ist, für den ist es perfekt. Der Hausberg ist der Klausberg. Das Hotel liegt direkt an der Talstation der Bergbahn. Wir sind keine Skifahrer, das Gebiet soll aber auch im Winter sehr beliebt sein. An der Bergstation befindet sich die Kristallalm. Leider zu unserer Zeit geschlossen. Es gibt einige lohnenswerte Wanderungen. Am Klaussee ist es wunderschön. Es gibt ein interessantes Bergwerk zu besichtigen und Meran ist etwa 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt. Der nächst größere Ort ist Sand in Taufers, hier gibt es eine sehr gut erhaltene Burg zu besichtigen und einige Einkaufsmöglichkeiten.
Klausberg

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Fazit:
Ein einmalig, tolles Hotel im schönen Südtirol. Die Woche war wie im Flug vorbei und wäre es zeitlich möglich gewesen hätten wir noch verlängert. Es passt einfach alles zusammen und das zu einem wirklich guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Umgebung ist ein Traum. Wer Berge mag ist hier goldrichtig.
Wir werden es wieder buchen.

Malediven – Coco Palm Dhuni Kolhu April 2015

Coco Palm Dhuni Kolhu, Baa Atoll, 12.04.-30.04.2015
Unser 2ter Besuch nach 2013

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Anreise/Rückreise:
Mit Emirates, diesmal erstmals mit dem A380 auf der Strecke Frankfurt-Dubai. Wir waren wieder sehr zufrieden. Der Aufenthalt in Dubai war sehr kurz. Landen, ab in den Transferbereich, Gate suchen und schon ging es weiter. Bei der Ankunft in Male wurden wir direkt von einem Mitarbeiter von Coco Palm begrüßt. Er hat sich um unsere Koffer gekümmert und diese für uns am Wasserflugzeugterminal aufgegeben. Wir mussten nur noch das Übergepäck bezahlen und sind dann direkt weiter in die Coco Palm Lounge. Nach kurzer Wartezeit ging es mit dem Wasserflugzeug weiter auf die Insel. 30 Minuten Flug.

Rückreise: Abflug 9:10 Uhr in Male, Transfer von der Insel 7:30 mit dem Wasserflugzeug, durch die Inselzeit 1 Stunde Zeit gewonnen und dadurch knapp aber ausreichend am Flughafen eingetroffen.
Ankunft:
Am Jetty Begrüßung durch einen der Gästebetreuer. Wir wurden direkt zum Bungalow gebracht. Im Bungalow wurden die Formalitäten erledigt. Der Bungalow hat uns leider nicht gefallen, da ohne Strand. Wir konnten noch am gleichen Tag in einen anderen umziehen, und waren dann sehr zufrieden. Begrüßung mit einer Flasche Sekt und einem Türschild mit unseren Namen.

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Bungalow:
Wir hatten die Kategorie Beachbungalow gebucht. Die Bungalows sind einzelstehend, sehr groß (ca. 80 qm) und sehr schön eingerichtet. Das Waschbecken befindet sich im Bungalow. Dusche und Toilette im Außenbereich. Es gibt Unmengen am Ablagemöglichkeiten, Sitzgruppe, Sofa und ein sehr bequemes Bett. Safe und Minibar sind auch da. Nett fanden wir die Kleinigkeiten wie Bademantel, Schirm, Strandtasche, Insektenspray und Taschenlampe. Die Bungalows bieten eine tolle Privatsphäre. Vor dem Bungi hat man eine Sitzgruppe. Durch einen kleinen Pfad geht man zu Strand. Am Strand stehen zwei Liegen mit Sonnenschutz. Die Bungis werden zweimal am Tag gereinigt. Handtücher werden nur dann gewechselt, wenn gewünscht. Das gleiche auch bei der Bettwäsche. Die Klimaanlage arbeitet sehr gut. Durch die schattige Lage des Bungis hatten wir sie aber kaum in Betrieb. Der Ventilator war ausreichend. Die Zimmer sind sauber, aber im Vergleich zu 2013 wirkten sie etwas abgewohnter.

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Gastronomie:
Wir hatte AI gebucht. Es gibt jeden Tag einen Flasche Coco Palm Wasser aufs Zimmer. Die Minibar ist nicht mehr inklusive. Das Essen wird im Cowrie Restaurant eingenommen. Das Personal kannte uns noch von unserem letzten Aufenthalt und konnte sich sogar noch erinnern was wir immer getrunken haben, und wo wir am liebsten gesessen haben. Super! Das Essen war im Grunde wie beim letzten Aufenthalt, der neue Küchenchef hat ein paar Veränderungen vorgenommen und das Essen etwas aufgewertet. Uns hat es immer gut geschmeckt. Mit AI kann man in der Conchbar Snacks bestellen, leider waren diese Karte nun so abgespeckt, dass es sich nicht lohnt dort etwas zu bestellen. Zumindest für uns nicht. Wir haben mittags dann doch immer ordentlich Hunger nach den Tauchgängen. Es gibt noch ein Thairestaurant, haben wir nicht ausprobiert.
Die Getränke: Super Cocktails, sehr lecker. Mehrere Weine zur Auswahl. Für die AI Gäste gibt es einen Extrakarte. Zu den Drinks werden Knabbereien gereicht. Unser Lieblingsplatz war die Beachbar. Sie ist auch abends geöffnet. Perfekt um nach dem Abendessen die Sterne zu beobachten. Die Beachbar ist nun auch durchgehend für die AI-Gäste geöffnet.

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Animation: Keine.

Spa:
Auch diesmal hatten wir wieder eine Massage. Sie war gut. Aber wie schon beim letzten mal hat mir wieder etwas die Atmosphäre gefehlt. Man findet nicht so recht zur Ruhe. Im Spa gibt es auch ein großes Jacuzzi (oder besser ein kleiner Pool) diesen haben wir gerne genutzt. Perfekt um nach dem Tauchen das Salz loszuwerden. Das Gym haben wir nicht genutzt. Es waren auch einige Geräte defekt. Man wartet auf die Ersatzteile….

Publikum:
Überwiegend Deutsche, Engländer und Franzosen. Ein paar Russen, und Asiaten. Wir fanden die Gästestruktur angenehm. Altersstruktur würde ich sagen 35+

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Insel:
Immer noch wunderschön. 100% Barfußinsel. Sehr naturbelassen. Die Insel ist umgeben von einer wunderschönen Lagune. Immer tief genug um darin zu schwimmen. Diesmal hat die Insel sehr stark mit Erosion zu kämpfen. Fast der gesamte Abschnitt der Deluxe und Beachbungalows hat keinen. oder kaum Strand. Während unseres Aufenthalts konnten wir die Wanderung des Sandes beobachten. Es verändert sich so stark, dass man wirklich keine Voraussage treffen kann, wann und wo ausreichend Strand vorhanden ist. Es wurde nochmal ordentlich mit Sandsäcken aufgerüstet und es werden Wellenbrecher gebaut, die das Problem etwas mildern sollen. Derzeit kann man die Insel nicht komplett am Strand umrunden, auch nicht bei Ebbe. Moskitos gibt es keine. Es wird regelmäßig gesprüht. Inselzeit Male +1 Stunde. Wifi ist verfügbar an der Rezeption und der Conchbar. Die Deluxe/Sunset und Lagoonvillen haben Wifi im Bungalow. Verbindung war in Ordnung. Es gibt Unmengen an Wasserhühner, die ich sehr gerne mag.

Umweltschutz:
Keine Plastikflaschen für die Gäste. Wasser wird selbst hergestellt. Keine Strohhalme. Handtücher und Bettwäsche werden nur auf Wunsch des Gastes getauscht.

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Hausriff:
Ich muss sagen, dass ich Schnorcheln nicht besonders mag. Trotzdem haben wir es diesmal doch ganze 2mal ins Wasser geschafft um uns das Hausriff anzusehen. Positiv ist, dass es mittlerweile regelmäßig gereinigt wird. Die Plastiksäcke sind praktisch komplett verschwunden. Es gibt viel, viel Fisch zu sehen. Wenn man bis zur Riffkante rausschwimmt und dann Richtung Deluxe Bungalows/Jetty weiterschnorchelt findet man auch wirklich schöne Korallen vor. Leider wenig Farbe. Ansonsten gab es wirklich viel zu sehen. Auch Haie, Adlerrochen und Schildkröten.

Service:
Auch diesmal war der Service wieder sehr gut. Einzig an der Beachbar hat es manchmal mit der Freundlichkeit nicht so geklappt. Die Rezeption war diesmal leider ein Reinfall. Unfreundlich bis hin zu Unverschämtheit, der Check Out war zum Vergessen. Im Restaurant war der Service absolut Top, auch der Roomboy und alle anderen Angestellten haben alles getan uns einen unvergesslichen Urlaub zu bereiten.

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Tauchen:
Wieder Super! Die Tauchbasis Dive Ocean wird aktuell von Morgan geführt. Wir hatten auch wieder Glück Mantas zu sehen, und Delfine haben unsere Tauchausfahrten fast immer begleitet. Zu unserer Zeit waren nur sehr wenige Taucher da, so waren wir fast immer alleine auf dem Boot. Danke an Sascha, Karo, Asif und Deloware für die schönen Tauchgänge!

Wetter:
Wir waren im April. Kein Regen, kein Wind, glattes Wasser, kaum bis keine Wellen. Sicht beim Tauchen eher schlecht. Heiß, sehr heiß!

Tipps:
Bei der Biologin fragen wann Schildkröten schlüpfen. Es kommen regelmäßig Schildkröten zur Eiablage. Derzeit gibt es wieder 11 Nester! Wenn man beim Schnorcheln eine Schildkröte sieht, einfach ein Foto vom Kopf seitlich machen und dann ins Marine Center gehen und an der Tafel prüfen, ob sie schon bekannt ist. Wir haben erfolgreich alle Stammschildkröten gefunden. Keno ist sehr zutraulich.

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Fazit:
Es war unser 2ter Aufenthalt auf Coco Palm. Da wir gerne neue Inseln entdecken, werden wir uns nun erstmal für eine andere entscheiden. Es gab nun auch einen Wechsel im Management, da muss man abwarten was sich ändert. Nach meinem Geschmack hätten die Bungalows wirklich eine Renovierung, oder zumindest eine Grundreinigung, nötig und manche Stellen der Insel fand ich dann doch etwas zu naturbelassen. Berge von gammeligen Laub möchte man dann doch nicht neben der Liege haben. Im Vergleich zum letzten Aufenthalt ist mir gleich aufgefallen, dass es so gut wie keine Babyhaie in der Lagune gibt. Auch beim Tauchen haben wir nur 2 Haie gesehen. Man hat keine richtige Erklärung dafür. Immer noch eine tolle Insel. Wir kommen wieder!

Coco Palm Dhuni Kolhu

Ein besonderer Dank geht an den Malediven Profi für die super Betreuung!