Pizza, Pizza….

Ich liebe Pizza! Hier mein Rezept für Pizza, die sich durchaus mit der aus einer Pizzeria messen kann. Tatsächlich habe ich beim Italiener schon schlechtere gegessen. Es sieht auf den Ersten Blick nach viel Aufwand aus, ist es aber nicht. Der tatsächliche Zeitaufwand ist sehr gering. Der Teig macht alles selbst. Den Teig kann man auch gut vorbereiten. Ich habe eigentlich immer welchen im Kühlschrank. Wie gesagt – Ich liebe Pizza!

Ausreichend für 4 Pizzen je ca. 26 cm

500 g Mehl (Pizzamehl 00)
300 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
2 Esslöffel Olivenöl
1 1/2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker

Hefe im Wasser auflösen und alle Zutaten in eine Schüssel geben. Ich gebe alles in die Küchenmaschine. Dann mindestens 20 Minuten kneten. Wird von Hand schwierig, daher empfehle ich hier eine Küchenmaschine zu verwenden. 20 Minuten im Knetprogramm laufen lassen. Durch das lange Kneten wird der Teig besonders geschmeidig. Dann 2 Stunden gehen lassen. Er sollte sich nun mindestens verdoppelt haben. Dann den Teig in eine Schüssel mit dicht schließenden Deckel geben und in den Kühlschrank stellen. 1-2 Tage sollte er so reifen. Ich hatte ihn auch schon 1 Woche im Kühlschrank, er verdirbt nicht. In der Zeit im Kühlschrank reift der Teig, bekommt eine tollen Geschmack und die perfekte Konsistenz. Wichtig ist ein dicht schließender Deckel, damit der Teig nicht austrocknet. Der Teig geht im Kühlschrank noch gut auf, deshalb einen Behälter mit ausreichend Platz verwenden.
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Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen kurz durchkneten (schleifen), in 4 Teile schneiden und zu Kugeln formen. Dann die Teigkugeln mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken damit sie nicht austrocknen und nochmal 1-2 Stunden gehen lassen. Fertig. Der Teig ist jetzt auch sehr gut zu verarbeiten, sehr elastisch und nicht klebrig. Man sollte ihn ganz problemlos ziehen können.

Wenn ihr es ohne Kühlschrank machen wollt einfach das Wasser auf 250 ml reduzieren und 1-2 Stunden gehen lassen.

Ich backe die Pizza auf dem Pizzastein im Gasgrill. Wegen der hohen Temperatur. So wird er am besten. Alles ab 300°C liefert ein Ergebnis, das sich mit dem aus einer Pizzeria messen kann.
Wenn man keinen Gasgrill hat, tut es auch der normale Backofen. Dann empfiehlt sich den Ofen auf maximaler Temperatur mit dem Pizzastein aufzuheizen. Der Pizzastein speichert die Hitze und backt die Pizza von unten schön knusprig durch. Da ich es recht schwierig finde die Pizza direkt auf den Stein zu befördern, nutze ich Eisenbleche (ohne Beschichtung) und schiebe diese auf den Stein. Perfekt. Alles bleibt wo es hingehört und man kann so Pizza um Pizza bequem vorbereiten.

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Tipps zum Belegen:
Als Basis einfach eine Soße aus passierten Tomaten, Salz, Pfeffer, Basilikum (getrocknet), Oregano (getrocknet) herstellen. Knoblauch nach Geschmack.
Dann den Käse drauf, sieht schöner aus, wenn man den restlichen Belag noch sieht und er nicht unter einer Käsehaube verschwindet.
An Käse verwende ich bevorzugt Mozzarella. Er ist recht geschmacksneutral und überdeckt somit das Aroma der anderen Zutaten nicht.
Sehr gut sind auch Gorgonzola, Gouda und Ziegenkäse (Rolle). Das muss man einfach testen.
Möchte man frische Zutaten wie Basilikum oder Rucola verwenden empfiehlt es sich diese nach Ende der Backzeit aufzulegen. Sie werden sonst matschig und das Aroma ist nicht mehr so schön.
Ansonsten packt man einfach drauf was man am liebsten mag. Grundsätzlich gilt, eher weniger Belag als zu viel und nicht zu viele Zutaten kombinieren. Die Zutaten sollten auch nicht zu nass sein, dann wird es schnell matschig in der der Mitte.
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Bei der Mehlsorte habe ich Pizzamehl 00 angegeben. Ich habe hier mit verschiedenen Mehlen getestet und konnte keine großen Unterschiede feststellen. Wenn man sich an die 20 Minuten kneten hält geht auch das handelsübliche 405er. Fertige Teigrohlinge kann man auch gut einfrieren. Je nach Temperatur ist die Pizza in 5-10 min fertig, ab besten immer ein Auge draufhalten, da sie bei großer Hitze schnell verbrennen kann.

Ein Gedanke zu „Pizza, Pizza….

  1. Habe Pizza noch nie so gut hinbekommen wie mit diesem Rezept. Es hat wirklich sehr geschmeckt. Hier sind noch einige Rezepte die ich bestimmt mal ausprobieren werde. Danke für die zahlreichen Rezepte.

    Gruß Sandra

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